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Darmstädter Echo Probeabo

Darmstädter Echo

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Nachrichten der Tageszeitung Darmstädter Echo
Darmstädter Echo SchlagzeilenAutofahrerin fuhr in Schlangenlinien über die Autobahn
Am frühen Donnerstagmorgen meldeten besorgte Verkehrsteilnehmer der Polizeiautobahnstation Südhessen ein Fahrzeug, das in Schlangenlinien auf der Autobahn 5 unterwegs sei. Bald darauf machte eine Streife den beschriebenen Kleinwagen auf der Strecke zwischen Darmstadt und Heidelberg in Höhe Pfungstadt ausfindig und konnte sich von seiner auffälligen Fahrweise selbst überzeugen.
Das Auto zu stoppen, erwies sich jedoch als schwierig. Anhaltezeichen der Streifenbeamten , nahm die Fahrerin zuerst gar nicht wahr, dann bremste sie zeitverzögert voll ab und würgte dabei noch den Motor ab.
Die 29 Jahre alte, stark alkoholisierte Frau, reagierte aggressiv. Die Frau wurde zwecks Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins und Erstattung einer Anzeige in Polizeigewahrsam genommen. Ein Alkoholtest ergab fast 2,4 Promille.. Nachdem sie ihren Rausch ausgeschlafen hatte, konnte sie zu Fuß nach Hause gehen, so die Polizei gegenüber dem Darmstädter Echo.
(Darmstädter Echo vom 11.05.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenStraßenbahn entgleist
Am Dienstagmorgen gegen 7 Uhr ist eine Straßenbahn der Linie sieben in Richtung Arheilgen in Höhe der Haltestelle „Friedrich-Ebert-Straße“ entgleist. Der Unfall ereignete sich an einer Bauweiche. Dabei sprang der Triebwagen mit dem vorderen Drehgestell aus den Gleisen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Darmstadt wurde die Straßenbahn wieder in die Gleise gehoben, teilte das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo dem Darmstädter Echo mit.
Auf Grund der Streckensperrung wurden zwischen den Haltestellen „Frankenstein“ und „Luisenplatz“ Ersatzbusse eingesetzt. Der Unfall führte auf den Linien 1, 6 und 7 bis 10 Uhr zu Kursausfällen und Verspätungen, teilte das Unternehmen mit.
(Darmstädter Echo vom 08.05.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenChemieunfall bei Wella
In einem Laborgebäude der Wella AG an der Berliner Allee in Darmstadt ist am Freitagmorgen Ammoniumpersulfat-Staub aus einem fünfzig Kilogramm fassenden Behälter ausgetreten, wobei der Staub gelangte nicht in die Umwelt gelanget. Der Stoff setzt nach Auskunft der Feuerwehr Ammoniak frei, das die Augen und die Atemwege reizt. 20 Wella-Mitarbeiter wurden deswegen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Der Umweltschutzzug der Berufsfeuerwehr Darmstadt war zur Sicherung des Behälters mit Atemschutzgeräten im Einsatz und führte Messungen der Luft durch, teilte die Polizei dem Darmstädter Echo mit. Insgesamt war Die Berufsfeuerwehr war mit 20 Kräften im Einsatz, dabei sie wurde von 15 Kräften der Arheilger Feuerwehr unterstützt, den Spezialisten für Dekontamination bei Gefahrguteinsätzen. Warum der Stoff austreten konnte, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Abteilung Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Darmstadt und das Umweltschutzkommissariat der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
(Darmstädter Echo vom 04.05.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenSanierung der Bundesstraße 3 macht Vollsperrung notwendig.
Seit Montag wird die Fahrbahndecke der Bundesstraße 3 zwischen Darmstadt und Egelsbach erneuert. Laut Darmstädter Echo soll im Bereich, der als Frankfurter Landstraße durch Arheilgen führt und schließlich in die B 3 mündet, zudem eine Rechtsabbiegerspur gebaut werden. Dazu wird die Fahrbahn auf einer Länge von 200 Metern um 5,25 Meter verbreitert und eine Böschung aufgeschüttet. Da zudem eine Rechtsabbiegerspur sowie ein Rad- und Gehweg neu angelegt werden , dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Mitte August. (Darmstädter Echo vom 01.05.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenPolizei warnt vor „taubstummen“ Trickbetrügern
Die Polizei hat in der Darmstädter Innenstadt fünf junge Männer festgenommen, die versucht hatten, mit Spendenlisten betrügerisch Bargeld zu erlangen. Die zwischen 19 und 30 Jahre alten Männer erweckten dabei den Eindruck, für Taubstumme zu sammeln und selbst dieser Personengruppe anzugehören. Einige der bedrängten Passanten machten laut Darmstädter Echo zwar Eintragungen in den „Spendenlisten“, übergaben aber entgegen der Erwartung der fünf „Spendensammler“ keine Spende. Gegen die ausnahmslos rumänischen Staatsangehörigen, die zum Teil mit der gleichen Masche bereits in benachbarten Bundesländern aufgefallen waren, wurde Strafanzeige wegen versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Sammelbetrugs erstattet. Nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung erhielten sie einen Platzverweis.
Die Polizei warnt erneut vor diesen seit Wochen immer wieder auftretenden Gruppierungen, denn nicht selten kam es im Umfeld dieser Sammlungen auch zu Gelddiebstählen aus den Brieftaschen der Spender.
(Darmstädter Echo vom 23.04.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenEnkeltrickbetrüger konnten Seniorinnen nicht hinters Licht führen
Am Montagnachmittag wurden vier Seniorinnen wurden von so genannten Enkeltrickbetrügerinnen angerufen. In zwei Fällen gaben sich die Anruferinnen als angeblichen Cousinen und Nichten der Angerufenen dar und stellten konkrete Geldforderungen für ein angeblich dringend abzuwickelndes Immobiliengeschäft. Wie das Darmstädter Echo, berichtet fielen die Frauen im Alter zwischen 69 und 86 Jahren jedoch nicht auf den Schwindel herein und konnten die Anruferinnen schließlich abwimmeln. Die Polizei rät nochmals zur Vorsicht bei fragwürdigen Anrufen vermeintlicher Verwandten, die am Telefon Geldforderungen stellen. (Darmstädter Echo vom 17.04.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenFrau durch Vollbremsung der Straßenbahn verletzt
Am Samstag fuhr gegen 9 Uhr die Straßenbahn der Linie 9 aus Richtung Platz Bar-Le-Duc in Richtung Haltestelle Wagenhalle in Griesheim. In Höhe des Hans-Karl-Platzes stand ein Fahrradfahrer neben den dortigen überdachten Fahrradständern und erweckte für den Straßenbahnfahrer den Anschein, als würde er die Gleise überqueren wollen.
Wie die Polizei dem Darmstädter Echo mitteilte betätigte der Straßenbahnfahrer die Bremse der Straßenbahn, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Durch die veranlasste Bremsung kam eine in der Straßenbahn stehende ältere Dame zu Fall und verletzte sich dabei leicht.
(Darmstädter Echo vom 16.04.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenBeginn der Abrissarbeiten von „Saladin-Eck“
Das Gebäude gegenüber dem Darmstädter Residenzschloss, in dem lange Zeit das Elektrogeschäft „Saladin“ untergebracht war, wird seit Dienstagmorgen abgerissen. Die Arbeiten werden etwa vierzehn Tage dauern, erklärte die Bauverein AG, der das baufällige Haus und die Hälfte des Grundstücks gehört dem Darmstädter Echo
Ursprünglich hatte das Unternehmen dort nach dem Abriss ein Hotel errichten wollen.
Nach Protesten seitens der Bevölkerung und auch nach Ablehnung des Projektes durch den neuen Gestaltungsbeirat zerschlugen sich jedoch diese Pläne.
(Darmstädter Echo vom 10.04.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenIllegale Baumfällaktion in der Klappacher Straße
In der Klappacher Straße 136, direkt gegenüber dem Polizeipräsidium Südhessen bietet sich Passanten seit neuestem ein trostloses Bild. Dort sind nämlich 34 Bäume gefällt worden – ohne Genehmigung, wie die Stadt jetzt verlauten ließ. „Die Bäume wurden tatsächlich illegal gefällt“, erklärte die städtische Sprecherin Sigrid Dreiseitel am Donnerstag auf Anfrage des Darmstädter Echo, denn Dem Darmstädter Umweltamt habe kein Antrag auf Baumfällung in der Klappacher Straße 136 vorgelegen.
Wer auch immer die Baumfällung veranlasst habe, muss wohl mit einer Strafe von 20 000 bis 30 000 Euro rechnen und auf jeden Fall gemäß Baumschutzsatzung für Ersatzpflanzungen sorgen. Der ursprüngliche Eigentümer, dem das Grundstück seit den sechziger Jahren gehörte, hatte es an einen Anwalt verkauft, welcher es inzwischen an eine Nachbarin weiterveräußert hat.
(Darmstädter Echo vom 23.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenWarnstreik sorgte für Beeinträchtigungen bei Kinderbetreuung und Müllabfuhr
Für die Bürger aus Darmstadt waren die Auswirkungen des aktuellen Streiks im Öffentlichen Dienst vor allem bei der Kinderbetreuung und der Müllabfuhr zu spüren. Insgesamt neun der 28 städtischen Kitas blieben gestern geschlossen, der Rest arbeitete mit einer Notbesetzung. Angemeldete Kinder wurden, sofern sich in den Familien keinen andere Betreuungsmöglichkeit gefunden hatten, auf umliegende Krippen, Kindergärten und Horte verteilt.
Beim Entsorger EAD blieben am Dienstagvormittag sämtliche Müllfahrzeuge im Depot, während viele Mitarbeiter an einer Verdi-Kundgebung teilnahmen Nachmittags wurden die Abfuhr-Fahrten aufgenommen.
Weitaus geringer waren die Auswirkungen des Warnstreiks auf den Service der Stadtverwaltung sowie bei den Städtischen Kliniken spürbar. So blieb kein Amt sei für den Publikumsverkehr geschlossen worden. Die Sprecherin des Klinikums erklärte gegenüber dem Darmstädter Echo, der Ausstand von etwa zehn Mitarbeitern habe auf den Krankenhausbetrieb keine größeren Auswirkungen gehabt.

Etwa 1500 öffentlich Bedienstete der Stadt Darmstadt und ihrer Eigenbetriebe, der in Darmstadt ansässigen Bundesbehörden, der Verwaltung des Kreises Darmstadt-Dieburg sowie von Griesheim, Pfungstadt, Weiterstadt und anderen Gemeinden nahmen an dem Demonstrationszug aus Kranichstein in die Darmstädter City teil. Den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Luisenplatz.
(Darmstädter Echo vom 21.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenAbriss der Stoeferlehalle – Erhalt des „603qm“
Am Dienstagmorgen teilte der TU-Kanzler Manfred Efinger bei einer Pressekonferenz dem Darmstädter Echo mit, dass Die TU Darmstadt lässt die Stoeferlehalle abreißen lässt und in diesem Standort bis Herbst 2014 ein neues Gebäude baut.
Allerdings bleibt der studentische Veranstaltungsbetrieb „603qm“ erhalten, er muss jedoch vorerst in ein anderes Gebäude umziehen, was die TU bis 2014 am jetzigen Standort des „603qm“ in der Alexanderstraße baut.

An Stelle der Stoeferlehalle kommt ein modernes fünfgeschossiges Gebäude mit Büros und Lernräumen für Studierende, in dessen Erd- und Untergeschoss soll dem „603qm“ Flächen für einen Cafébetrieb sowie für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

Der Abriss der Stoeferlehalle erfolgt Mitte 2013, als Übergang soll soll das „603qm“ den Cafébetrieb in einem noch zu bestimmenden Gebäude auf dem Campus Stadtmitte weiterführen.
(Darmstädter Echo vom 20.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenDemonstration gegen rechte Gewalt
Mit über 800 Teilnehmern aus rund 50 Darmstädter Organisationen fand am Samstagnachmittag auf dem Luisenplatz eine Demonstration gegen rechte Gewalt statt.
Die Demonstration stand unter der der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch und es sprachen Vertreter der Gewerkschaften und des Ausländerbeirates.
Bemerkenswert war, so Partsch gegenüber dem Darmstädter Echo, „dass die CDU und Antifa gemeinsam auf einem Platz stehen“.
Alle Parteien der Stadtverordnetenversammlung waren sowie sämtliche hauptamtlichen Mitglieder des Magistrats waren dabei. Schon kurz nach elf war der Luisenplatz voll mit Menschen. Transparente wurden entrollt, Sprüche skandiert, Handzettel verteilt.
Partsch wies darauf hin, dass dies keine einmalige Show-Veranstaltung war und dass das Bündnis gegen Rechts schon sehr lange in Darmstadt bestehe. Das sei ihm wichtig, weil Darmstadt einst eine braune Hochburg war.
Nach dem Ende der Veranstaltung Dann marschierten mehr als 800 Demonstranten friedlich über den Marktplatz zum Ludwigsplatz und durch die Wilhelminenstraße zurück zum Luisenplatz.
(Darmstädter Echo vom 19.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenVerunreinigtes Grundwasser macht Großsanierung auf der Knell erforderlich
Als eins der größten Sanierungsvorhaben in Darmstadt bezeichnete Umweltdezernentin Lindscheid am Donnerstag die Reinigung der Grundwasserfahne auf dem Knell-Gelände zwischen der Frankfurter und Gräfenhäuser Straße gegenüber dem Darmstädter Echo.
Bei den schweren Luftangriffen des Jahres 1944 war das damalige städtische Gaswerk stark beschädigt worden.
Dabei gelangten gesundheitsschädliche Stoffe wie Benzol und Teeröle in das Grundwasser und breiteten breiteten sich gemäß der allgemeinen Fließrichtung des Grundwassers nach Westen aus. Sanierungsarbeiten des Bodens zwischen 1989 und 2010 konnten die Schadstoffmengen zwar bereits deutlich reduzieren, jedoch ergaben aktuelle Untersuchungen eine Verunreinigung des Grundwassers.

Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 9,2 Millionen Euro und werden vom Land Hessen mit 6,4 und der Heag Südhessische Energie AG mit 2,8 Millionen Euro übernommen. Beginn der Sanierung soll 2013 sein und wird unter der Anwendung verschiedener Verfahren – je nach Belastungsgrad – durchgeführt.
(Darmstädter Echo vom 16.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenChemieunfall in Arheiligen
In einem Chemiebetrieb im Ottoweg in Arheilgen kam es am Mittwochmorgen zu einer Verpuffung. Dabei erlitt ein 17 Jahre alter Auszubildender schwere Gesichtsverletzungen, drei weitere Mitarbeiter des Betriebes wurden leicht verletzt – allesamt durch Verätzungen.
Gegen 8.30 Uhr kam es bei Reinigungsarbeiten beim Hantieren mit verschiedenen Stoffen zu der Verpuffung. Nach vorläufiger Einschätzung der Polizei gegenüber dem Darmstädter Echo führte unsachgemäßes Handeln zu dem Unfall. Die vier direkt betroffenen Personen wurden sofort in Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, so die Polizei.
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt war mit Schutzkleidung am Unglücksort. Die Innenluft des Gebäudes wurde abgesaugt, kurz nach 9 Uhr konnte wieder Entwarnung gegeben werden. Nach jetzigem Kenntnisstand gelangten keine Stoffe in die Umwelt.
Erst am vergangenen Mittwoch gab es im selben Betrieb ebenfalls fünf Verletzte bei einem Arbeitsunfall. Dabei war an einem undichten Ablaufhahn Phenoldichlorbenzol ausgetreten, fünf Mitarbeiter mussten stationär ins Krankenhaus. Bei dem aktuellen Unfall spielten offenbar Salpetersäure und Ethanol eine Rolle.
(Darmstädter Echo vom 08.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenBald Straßenbahn von Darmstadt Groß-Zimmern?
Die Verbandsversammlung der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation hat den Auftrag für die erneute Untersuchung einer Tram von Darmstadt in Richtung östlicher Landkreis gegeben. Das Thema, war bereits vor 10 Jahren im Mittelpunkt einer Untersuchung stand. Damals wurden die Investitionskosten für eine Straßenbahnlinie auf der alten Bahntrasse vom Ostbahnhof in Darmstadt bis nach Groß-Zimmern, die seit 1983 freigehalten wird, auf 82,3 Millionen Euro geschätzt.

Noch 2009 hatte die Stadt Darmstadt hatte eine Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Tram zum Ostbahnhof zurückgestellt, aber bereits 2009 fuhren 30 Prozent der Pendler in diesem Korridor mit dem Bus. Aktuelle Fahrgastzahlen werden derzeit ausgewertet.

„Wir sind an der Grenze der Kapazitäten angekommen“, erklärte die Darmstädter Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid gegenüber dem Darmstädter Echo. Es sei nicht möglich, weitere Buslinien über Luisenplatz und Willy-Brandt-Platz zu führen. „Deshalb ist es notwendig, über andere Anbindungen nachzudenken.“

Aber auch ein anderer Gedanke spielt eine Rolle, jetzt das Thema Tram wieder aufs Gleis zu heben: 2019 läuft das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz aus, das den Kommunen Mittel für die Verbesserung ihrer Verkehrsverhältnisse zusichert. Soll die Tram also mit Mitteln vom Bund gebaut werden, ist es besser, sie vorher zu realisieren. Da die Untersuchungen aber noch in einem frühen Stadium sind, liegen noch keine Schätzungen über die möglichen Kosten des Projekts vor.
(Darmstädter Echo vom 01.03.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenSV Darmstadt 98 verliert im Elfmeterschießen gegen Offenbacher Kickers
Im Viertelfinale des hessischen Fußball-Pokals traf der SV Darmstadt 98 am Dienstag auf Drittliga-Konkurrent Kickers Offenbach.

Von Beginn an entwickelte ein flottes Spiel, in dem allerdings die ganz großen Chancen bis zur Pause ausblieben. Laut Darmstädter Echo waren 1000 Fans mit nach Offenbach gereist und sahen eine Partie die in erster Linie von der Derby-Stimmung lebte, für die unter den 5234 Zuschauern auch der prall gefüllte Gästeblock sorgte.
Bis zur Pause sahen die Zuschauer ein munteres Spiel, vor dem Tor waren beide Mannschaften jedoch meist mit ihrem Latein am Ende. Auch nach dem änderte sich am Spielverlauf wenig, da es beiden Mannschaften nicht gelang, zwingende Chancen – geschweige denn Tore – herauszuspielen und so stand es 90 Minuten 0:0, Auch in der Verlängerung blieb das Tempo hoch und auf beiden Seiten war das Bemühen erkennbar, das Elfmeterschießen zu vermeiden, zählbares sprang jedoch nicht dabei heraus.

So kam es schließlich zum Elfmeterschießen, in dem Offenbach das glücklichere Ende für sich hatte und die Partie 8:7 für sich entscheiden konnte.
(Darmstädter Echo vom 29.02.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenWohnungsbrand in Jahnstraße – 3 Verletzte und 50000 Euro Schaden
Bei einem Brand in einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Darmstädter Jahnstraße sind am Montagnachmittag drei Menschen verletzt worden. Die Polizei teilte dem Darmstädter Echo mit, dass es handelt es sich bei den Personen um die 27 Jahre alte Wohnungsmieterin, deren fünfjährigen Sohn sowie eine weitere 55 Jahre alte Hausbewohnerin aus einer anderen Wohnung.
Gegen 14 Uhr war durch eine Hausbewohnerin Rauchentwicklung aus der Erdgeschosswohnung gemeldet worden. Die alarmierte Berufsfeuerwehr Darmstadt konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Die drei Verletzten wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Etwa 15 Hausbewohner mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von etwa 50 000 Euro.
(Darmstädter Echo vom 28.02.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenDiebstahl 5000 historischer Bücher durch Ministeriumsmitarbeiter
Wie die Polizei dem Darmstädter Echo mitteilte, waren zunächst Unregelmäßigkeiten in der Bibliothekssammlung des Bad Arolser Schlosses Ausgangspunkt der Ermittlungen. Nach mehreren Inventuren fiel der Tatverdacht recht schnell auf einen Mitarbeiter des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst aus Eberstadt, da immer wieder nach seinen Besuchen teilweise sehr alte und zudem sehr wertvolle wissenschaftliche Bücher, vorzugsweise aus den Fachgebieten Mineralogie, Geophysik und Naturlehre fehlten.
Überführt wurde der Mann letztendlich am Dienstag auf frischer Tat: bei seiner vorläufigen Festnahme beim Verlassen der Bibliothek hatte er versucht, 53 Bücher teils in Taschen oder versteckt in seiner Oberbekleidung aus der Bibliothek schaffen. Bei der Durchsuchung seines Hauses fanden die Beamten mindestens 5000 Bücher zu verschiedenen wissenschaftlichen Themen, deren Gesamtwert im Millionenbereich liegen dürfte. Zu seinen Motiven machte der Mann bislang keine Angaben.
(Darmstädter Echo vom 23.02.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenSprechender Papagei vertreibt Einbrecher
Möglicherweise war ein sprechender Papagei der Grund dafür, warum ein Einbrecher sein Vorhaben nicht vollständig in die Tat umsetzen konnte. Ein bislang noch unbekannter Täter gelangte am Vormittag oder am frühen Nachmittag in das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Darmstädter Innenstadt und machte sich zwar mit einem Schraubenzieher an einer Wohnungstür zu schaffen. Jedoch gelangte er aber nicht das Wohnungsinnere.
Als später ein hinzugerufener Polizeibeamter die Wohnung zwecks Tatortaufnahme betrat würde er mehrfach von dem gesprächigen Vogel gefragt: „Wollen Sie Kaffee?“ Dies habe er aber höflich abgelehnt, bemerkte die Polizei schmunzelnd gegenüber dem Darmstädter Echo. (Darmstädter Echo vom 17.02.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenBaumfällaktion im Stadtgebiet Darmstadt
Seit gestern früh haben die Mitarbeiter des Forstamts Darmstadt damit begonnen, zwischen Polizeipräsidium und Böllenfalltor beziehungsweise Marienhospital und Heag-Gelände zahlreiche Bäume zu fällen.

Angesichts der derzeitigen idealen Bedingungen können die schweren Traktoren und Schlepper könnten das Holz derzeit aus dem Gelände ziehen, ohne Spuren auf dem gefrorenen Waldboden zu hinterlassen .
Wie der Leiter der Revierförsterei Mühltahl, Rudolf Schilling gegenüber dem Darmstädter Echo erklärte, erfolgt das Fällen zunächst aus sicherheitstechnischen Gründen, beispielsweise überhängende Äste, die Auto- und Fahrradfahrer gefährdeten. Die gefällten Bäume werden zum Teil in Darmstadt bleiben und in einem der privaten Kamine und Öfen verheizt oder –demnächst auch das Darmstadtium wärmen. Dieses nämlich hat eine Hackschnitzel-Heizung und somit wäre man nicht mehr auf Holzlieferungen aus Frankfurt angewiesen.
(Darmstädter Echo vom 14.02.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenZusammenprall zweier Streifenwagen – Polizisten leicht verletzt.
In der Nacht zum Samstag sind an der Kreuzung Hügelstraße/Neckarstraße in Darmstadt zwei Streifenwagen der Polizei zusammengestoßen. Wie die Polizei dem Darmstädter Echo mitteilte, befanden sich die Streifen wegen eines gemeldeten Einbruchs auf dem Weg in die Eschollbrücker Straße. Unglücklicherweise überquerten die beiden Wagen zum gleichen Zeitpunkt die Kreuzung, worauf es zu einem Zusammenstoß der Fahrzeuge kam. Ein Streifenwagen überschlug sich und schleuderte anschließend gegen einen Stromverteilerkasten, dabei wurden die vier Beamten leicht verletzt.
An den Streifenwagen und dem Stromkasten entstand ein Schaden von insgesamt rund 30 000 Euro. Wie eine Streife später feststellte, handelte es sich bei dem gemeldeten Einbruch um einen Fehlalarm.
(Darmstädter Echo vom 09.01.2012)
Darmstädter Echo SchlagzeilenRichtfest für Drei-Sterne-Intercity-Hotel am Hauptbahnhof
Nachdem im Herbst 2011 an der Westseite des Bahnareals bereits das Zwei-Sterne-Hotel des Kette B&B eröffnete, wird es nun in absehbarer Zeit auf der Ostseite der Gleise einen weiteren Hotelbetrieb geben. Damit schließt sich wieder die ungeordnet wirkende und provisorisch genutzte Baulücke zwischen dem Gebäude-Ensemble des Hauptbahnhofs und dem Hauptpostamt wird wieder eine postalische Adresse

Laut Darmstädter Echo wird das Intercity-Hotel 140 Zimmer sowie 55 Parkplätze bereithalten, welche von den Westseite des Gebäudes ansteuerbar sind. Die Konferenzräume des Hotels können bis zu 150 Tagungsgäste aufnehmen.

Geplant ist die Fertigstellung des Hotels für den Herbst 2012.
(Darmstädter Echo vom 09.12.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenKickbox-Gala in der Böllerfalltorhalle
Am vergangenen Samstag fanden wieder packende Kämpfe in der Böllerfalltorhalle statt. Wie das Darmstädter Echo berichtet, waren insgesamt 2000 Zuschauer bei der zwölften Auflage der Mix-Fight-Gala dabei. Der Event startete mit den Vorkämpfen gegen 18 Uhr, hier trat unter anderem Kickboxer Marco Groh von der Darmstädter Tempel Fight School gegen Ronald Mugula an und konnte diesen Kampf trotz Platzwunde nach Punkten für sich entscheiden.
Das Hauptprogramm startete gegen 21 Uhr und wurde unter anderem von Eurosport in über 80 Länder übertragen. Mit dabei waren der mit großem Applaus empfangenen, Weltmeister Faldir Chahbari und Albert Kraus, welche ihre Kämpfe souverän und mit teils spektakulären Showeinlagen gewinnen konnten.
(Darmstädter Echo vom 21.11.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenDoch kein kompletter Schuldenerlass für SV Darmstadt 98 durch die Stadt
Wie der Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU) gegenüber dem Darmstädter Echo bestätigte, bekommt der SV Darmstadt 98 nun doch nicht alle Schulden von der Stadt erlassen. Ursprünglich hatte die Stadtverordnetenversammlung im Juni ein Hilfspaket in Höhe von 780 000 Euro verabschiedet – inklusive eines Schuldenerlasses über 538 000 Euro. Nach Kritik seitens aus der Bevölkerung äußerte nun auch der Regierungspräsident grundlegende Bedenken, ob es Aufgabe einer Stadt ist, den Profifußball zu fördern, zumal der Schuldenerlass nicht für die Zulassung zur Dritten Liga nicht notwendig sei. Eine endgültige Entscheidung über die Höhe des Hilfspakets will der Regierungspräsident bis Ende November fällen.
Beim SV Darmstadt 98 zeigte man sich überrascht von dieser Nachricht, kommentieren wollte man das Ganze aber nicht.
(Darmstädter Echo vom 26.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenBlitzen gegen Rotlicht-Sünder
Seit 9 Jahren in Darmstadt erstmals wieder geblitzt. An der der Kreuzung der Karlsruher Straße mit der Pfungstädter Straße bei Eberstadt steht stadteinwärts eine Säule. Sie ist mehr als zwei Meter hoch, aluminiumfarben und soll zukünftig Verkehrsünder ermitteln, die bei Rot über die Kreuzung fahren. Noch ist das ganze ein Testlauf ohne Folgen für Autofahrer, so die Presseprecherin der Stadt gegenüber dem Darmstädter Echo

Bis 2002 gab es eine Rotlichtüberwachung in Darmstadt. Der Betrieb wurde jedoch eingestellt, weil die Anlagen derart veraltet waren, dass eine gerichtsverwertbare Kontrolle nicht mehr möglich war.

Vor fast drei Jahren hatte das Stadtparlament jedoch einstimmig beschlossen, dass die Rotlichtüberwachung „zum frühest möglichen Termin wieder aufgenommen“ werden sollte, da die Stadt damals wegen der schlechten Verkehrsmoral Handlungsbedarf sah.
(Darmstädter Echo vom 24.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenErstsemester-Ansturm an der TU Darmstadt
Als am Montagabend im großen Hörsaal der TU Darmstadt die Erstsemester von TU-Präsident Hans Jürgen Prömel begrüßt wurden, musste ein Teil der neuen Studenten die Rede per Videoübertragung von einem anderen Saal aus verfolgen.
Prömel beglückwünschte die Erstsemester zu der Wahl ihres Studienortes, da eine aktuelle Studie die hohe Qualität der Ausbildung der Universität Darmstadt belegt habe. Gleichzeitig ermutigte er sie, sich an der Uni, aber auch im politischen und kulturellen Leben und im Sport zu engagieren. Jeder Neuankömmling bekam eine Tasche mit Infomaterial, an einer Vielzahl von Ständen versuchten Hochschulgruppen und Uni-Einrichtungen, neue Mitglieder und Helfer zu gewinnen.

Der große Andrang an die Hochschulen – alleine an der TU Darmstadt haben sich 5000 Erstsemester eingeschrieben - verstärkt allerdings ein bisher ungelöstes Wohnraumproblem noch mehr. Laut TU fehlen derzeit ca. 1000 Zimmer, Bedarf steigend. Viele Studierende nehmen daher eine bis zu zweistündige Anreise in Kauf.
(Darmstädter Echo vom 18.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenZu viel Verkehr in der Darmstädter Fußgängerzone
Obwohl die Elisabethenstraße zur Darmstädter Fußgängerzone gehört, merkt man davon in der Realität recht wenig. Auch außerhalb der festgeschriebenen Anlieferzeiten stehen immer wieder Transporter von Paketdiensten und Personenwagen in den Straßen der Fußgängerzone und blockieren dabei oft Zugänge und Schaufenster der Ladengeschäfte, sehr zum Unmut der Verkäufer.

Aus diesem Grund will er Ordnungsdezernent und Bürgermeister Dieter Reißer künftig den Lieferverkehr stärker kontrollieren. Laut Reißer hat sich diese Unsitte in den vergangenen Jahren eingeschlichen. Wie sehr, zeigten Kontrollen in der vergangenen Woche: Insgesamt wurden von Montag bis Donnerstag 103 Verwarnungen ausgestellt. Um die Innenstadt attraktiv zu halten, will Reißer auch zukünftig auf die strikte Einhaltung der Anlieferungszeiten zu pochen.
(Darmstädter Echo vom 18.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenPolizei verhaftet 73 Jahre alten Einbrecher
Polizisten konnten in Seeheim einen dreiundsiebzigjährigen Serieneinbrecher dingfest machen. Der Mann hatte versucht, in ein Haus einzudringen, hatte aber nicht mit der Anwesenheit der Bewohner gerechnet. Diese wurden durch das laute Gebell ihres Hundes gewarnt was auch den Einbrecher in die Flucht schlug.
Die herbeigerufene Polizei konnte aufgrund der guten Beschreibung des Täters – er trug eine auffällige Perücke – diesen kurz darauf an einer nahe gelegenen Straßenbahnhaltestelle verhaften.

Der Dreiundsiebzigjährige steht außerdem in dringendem Tatverdacht, in den vergangenen Wochen mehrere Einbrüche in Darmstadt und Eberstadt begangen zu haben und hat wegen verschiedener Delikten in der Vergangenheit bereits 47 Jahre seines langen Lebens hinter Gittern verbracht.
(Darmstädter Echo vom 14.10.2011)
Darmstädter Echo Schlagzeilen3-D Hubschrauberflug über Darmstadt
Eine Software des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) macht künftig Städteplanung bürgernäher. Anhand dreidimensionaler Stadtmodelle können so beispielsweise geplante Bauvorhaben anschaulich per Bildschirm präsentiert werden. Die Entwicklung der technischen Plattform namens „City Server 3D“ dauerte 6 Jahre und führt verschiedene geografische Informationen aus ganz verschiedenen Ämtern zusammen.
Wie detailgetreu die 3D-Stadtmodelle aussehen, hängt von der Bearbeitung ab. Die Softwareentwickler haben beispielsweise eine dreidimensionale Demoversion entwickelt, die den Nutzer vom Darmstädter Schloss am Kongresszentrum vorbei zum Fraunhofer-IGD führt.
(Darmstädter Echo vom 14.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenGrüne Bundestagsabgeordnete in den Vorstand von HSE gewählt
Der Aufsichtsrat der Heag Südhessische Energie AG (HSE) hat am Mittwochnachmittag in Darmstadt mit deutlicher Mehrheit die 54 Jahre alte Bundestagsabgeordnete Christine Scheel (Grüne) zum neuen HSE-Vorstandsmitglied gewählt. Scheel wird ihre Tätigkeit zum 1. Februar 2011 aufnehmen. Ihre Aufgabengebiete umfassen Nachhaltigkeitsmanagement, regenerative Energien, Energieeffizienz, Medienarbeit und die Repräsentation des Unternehmens gegenüber Verbänden und Organisationen. Gleichzeitig scheidet sie zu diesem Termin als Mitglied des Bundestages aus. Scheel gilt dort als eine der profiliertesten und in Wirtschaftsfragen sehr versierte Abgeordnete der Grünen.
In einer Pressekonferenz zu ihrer Wahl betonte Christine Scheel, die HSE entspreche als Modell der Energiewende entspreche Umfang ihrer Philosophie. Der Wechsel von der Politik an die Spitze der HSE sei eine konsequente Fortsetzung ihres Engagements für eine nachhaltig-regenerative Energiepolitik.
(Darmstädter Echo vom 13.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenPolizei-Großaufgebot beim Hessenderby
Als am Sonntag um 11.37 Uhr der Sonderzug mit 1000 Fans der Offenbacher Kickers am Südbahnhof eintrafen, wurden sie bereits von Einsatzkräften aus mehr als 40 Mannschaftswagen in Empfang genommen. Um eine Konfrontation mit der Lilienfraktion, den Fans des SV Darmstadt 98 zu vermeiden, wurden die mitgereisten Anhänger der Offenbacher Kickers anschließend gut abgeschirmt zum Stadion am Böllerfalltor zur Waldkasse gelotst. Gut abgeschirmt durch eine Postenkette stand für die Lilienanhänger der Eingang an der Böllerfalltorhalle bereit.
Was auf dem Hinweg noch gut funktionierte, geriet nach Spielschluss allerdings ein wenig außer Kontrolle, als sich OFC- und Lilienfans begegneten. Nach mehreren Flaschenwürfen auf beiden Seiten griff die Polizei mit Pfefferspray und Schlagstöcken ein und konnte so die Lage wieder schnell beruhigen.

Auf der sportlichen Seite gab es ein 0:0 zu verbuchen, welches vom Respekt vor dem Gegner und der großen Kulisse (15000 Zuschauer) geprägt war.
(Darmstädter Echo vom 04.10.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenDie Marke SV Darmstadt 98 gewinnt an Wert
Lediglich 77 Mitglieder kamen am Montagabend zur Hauptversammlung des SV Darmstadt 98 in das Justus-Liebig-Haus. Vizepräsident Markus Pfitzner konnte dabei auf die positive Entwicklung der beiden vergangenen Jahre insbesondere der Regionalliga-Meisterschaft und in der gerade angelaufenen Drittliga-Saison verweisen. So konnten beispielsweise die Werbeeinnahmen seit der Saison 2009/10 von 1,1 auf jetzt 1,9 Millionen Euro fast verdoppelt werden.

Auch in Sachen Fernsehpräsenz steht man in der bisherigen Hitliste der übertragenen Drittligaspiele der ARD-Sportschau ganz vorne. Fünf der bisherigen zehn Saisonspiele (vier von fünf Heimspielen) kamen in Zusammenschnitten. Insgesamt flimmerten die Darmstädter bisher 17 Mal verschiedenen Regionalprogrammen über die Bildschirme mit einer Resonanz alleine in der Sportschau von 16,5 Millionen Zuschauern.

Weiterhin belegen die Zuschauererzahlen, wie das Interesse am SV Darmstadt 98 in der Region durch den Aufstieg in die Dritte Liga gestiegen ist. Der Schnitt nach fünf Heimspielen liegt bei 7080 Zuschauern – nach dem Lokalderby am kommenden Sonntag gegen die Offenbacher Kickers (bereits 13 000 der 15 000 Tickets sind verkauft) wird dieser Wert noch steigen.

Allerdings stehen den Mehreinnahmen durch Zuschauer und Werbung auch gestiegene Mehrausgaben wie beispielsweise für den Sicherheitsdienst sowie Investitionen in die Stadioninfrastruktur gegenüber. Der Gesamtetat des SV 98 beläuft sich auf 2,8 Millionen Euro, die Personalkosten (Spieler, Trainer) liegen dabei bei etwa 1,8 Millionen.
(Darmstädter Echo vom 30.09.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenDarmstadtium meldet höheren Zuschussbedarf an
Für das Wissenschafts- und Kongresszentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde für das kommende Jahr ein Zuschussbedarf von 3,7 Millionen Euro angemeldet. Laut Geschäftsführer Lars Wöhler dient ein Großteil diese Summe zur Tilgung von Schulden. Wöhler beurteilt die Geschäftsentwicklung insgesamt positiv. In diesem Jahr sei die Zahl der Buchungen um mehr als zehn Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 274 Buchungen stehen dieses Jahr bereits 300 im Veranstaltungskalender.

Im Darmstadtium stehen unterschiedliche Ebenen für Tagungen mit einem multifunktionales Raumangebot – 18 Seminar- und Konferenzräume sowie ein dreifach teilbarer großer Saal mit modernster Kommunikations- und Tagungstechnik - zur Verfügung. (Darmstädter Echo vom 30.09.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenJapanisches Merck-Werk geschlossen
Ein Engpass für einige Spezialfarben für die Autoindustrie steht bevor. Grund ist die Schließung des Japanischen Merck-Werkes, ein Werk des Darmstädter Unternehmens Merck. Die rund 45 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima entfernte Anlage, wurde bereits nach dem Erdbeben evakuiert. Wann das Werk wieder in Betrieb genommen wird ist noch unklar. (Darmstädter Echo vom 28.03.2011)
Darmstädter Echo SchlagzeilenStichwahl bei Oberbürgermeisterwahl
In einer Stichwahl zwischen Jochen Partsch und dem Amtsinhaber Walter Hoffmann wird am 10. April entschieden, wer das Amt des Oberbürgermeisters in Darmstadt besetzt. Nach Auszählung der Stimmen liegt Jochen Partsch vor dem jetzigen Amtsinhaber Walter Hoffmann. Aus der Kommunalwahl in Darmstadt gehen die Grünen als die Gewinner hervor, während die CDU und SPD schwere Verluste hinnehmen mussten. (Darmstädter Echo vom 28.03.2011)

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